Stromversorgung mit NC/NH-Akkus
Hallo,
die Stromversorgung von Portabelgeräten mit Akkus beinhaltet einige Stolpersteine, die man kennen sollte. Die Lebensdauer der Akkus wird wesentlich von der verwendeten Ladeschaltung/Methode bestimmt.
NC- und NH-Akkus werden im Gegensatz zum Bleiakku mit einem Konstantstrom geladen.
Die einfachsten Ladegeräte verwenden lediglich einen Vorwiderstand zur Einstellung des Ladestroms, die Ladezeit ist vom User einzuhalten. Bei dieser Lademethode wird die noch im Akku enthaltene Lademenge nicht berücksichtigt, d.h. eine Entladung des Akkus erfolgt nicht.
Einfache Ladegeräte, so auch die im FT-817 enthaltene Ladeschaltung, haben eine Stromquelle und laden den Akku eine konstante Zeit. Auch hier erfolgt keine Berücksichtigung der bereits enthaltenen Ladungsmenge, d.h. eine Entladung des Akkus erfolgt auch hier nicht.
Moderne Ladegeräte haben eine Stromquelle, deren Umschaltung auf Erhaltungsladung durch die Überwachung der Ladeendspannung erfolgt
(- Delta V). Dadurch spielt die Restladung des Akkus keine Rolle, da nur so viel geladen wird, bis der Akku voll ist. Die Ladegeräte haben in der Regel auch einen Überlastschutz und eine Temperaturüberwachung des zu ladenden Akkus.
Alle genannten Ladegeräte laden allen Zellen einer Batterie gemeinsam (Reihenschaltung der Akkus).
Nun ist aber durch die verwendete Chemietechnik festzustellen, dass der Zustand der einzelnen Akkus in einer Batterie, in einer 9,6 V Batterie (FT-817) sind 8 Akkus in Reihe geschaltet, schon nach wenigen Ladungen stark differiert. Dadurch werden bei einer gemeinsamen Ladung aller Akkus in Reihenschaltung diese nicht gleichmäßig geladen. Dadurch wird die Lebendauer der Batterie stark verringert.
Wer diesen Effekt verhindern will, sollte alle Akkus einzeln mit einem modernen Ladegerät laden. Entsprechende Geräte, z.B. für 10 Mignomzellen gibt es im Handel.
73 de Gerd, DM2CDB
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