Wednesday, May 23rd 2012, 5:36am UTC+1

You are not logged in.

  • Login
  • Register
Birthdays

Today, nobody has Birthday.

Poll

18%

Ich nehmen nie RIG auf Flugreisen mit.

51%

Ich nehme RIG gerne mit bei Flugreisen.

16%

Ich hatte Probleme mit der Kontrolle auf dem Flughafen.

55%

Die Flughafen-Kontrolle war problemlos!

3%

Nie wieder mit RIG auf Flugreisen

A total of 92 Votes have been submitted.

Dear visitor, welcome to 817-onair | Amateurfunk Forum für Transceiver, QRP und Funkbetrieb. If this is your first visit here, please read the Help. It explains how this page works. You must be registered before you can use all the page's features. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

1

Sunday, July 3rd 2005, 9:28am

FA-Kompressor Umbau vs. dg1ogw electret Umbau

Hallo
Ich möchte mein original mic vom FT-817 verbessern.
Grundsätzlich gibt es für mich 2 Varianten:

-Umbau auf Kompressormikro mit dem Bausatz vom Funkamateur
(sind nun die Probleme mit der HF-Einstrahlung durch die bessere Schirmung behoben ???)

-Umbau auf Electret Mic von dg1ogw

Welche der beiden Modifikationen bring mir eine höhere Lesbarkeit bei der Gegensation ?
Welche hat eine bessere Audioqualität?
Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit beiden Umbauten?

73 mfg
Mario

DM2CDB

Professional

Posts: 575

Thanks: 1681 / 5

Occupation: Dr.-Ing. i.R.

Hobbies: QRP, PSK31, PoFo

2

Wednesday, August 3rd 2005, 10:49am

Hallo Mario,

Du stellst in Deinem Beitrag zwei Fragen, die sich fast gegenseitig ausschließen. Durch Austausch der Mikrofonkapsel ändert sich das Klangbild, die Dynamik, d.h. das Verhältnis von Laut und Leise, bleibt aber erhalten. Durch die Klangveränderung kann es zu einer Verbesserung der Verständlichkeit kommen, dazu muss man aber eine spezielle Sprachkapsel einsetzen. Ob dies bei DG1OGW der Fall ist, weis ich nicht, da musst Du Ihn schon selber fragen.


Der Kompressor des Funkamateurs verringert die Dynamik, führt dadurch zu einem höheren Modulationsgrad und damit zu mehr HF an der Antenne. Die Sprachqualität geht jedoch mit steigendem Kompressionsgrad in den Keller. Es gibt also nichts geschenkt. Deshalb sollte man FM-QSO´s möglichst ohne Kompressor fahren, der FA-Kompressor ist abschaltbar.

Du kannst davon ausgehen, dass die Schwingneigung des FA-Kompressors durch die getroffenen Modifikationen beseitigt ist.

Es gibt übrigens noch eine dritte Möglichkeit, die Dynamik zu verringern, ohne die Audioqualität so stark zu verschlechtern. Einen solchen Vorschlag gibt es von OM Münch, DF4ZS, der einen HF-Klipper anbietet. Dieser Klipper arbeitet wie ein SSB-Transceiver, welcher den Pegel im ZF-Verstärker begrenzt und die demodulierte NF dann dem Mikrofoneingang zuführt. Dieses Verfahren ist zwar aufwendig, hat aber auch den besten Wirkungsgrad und kann ebenfalls ins Originalmikrofon eingebaut werden, allerdings ist die mechanische Lösung nicht so schön wie beim FA-Kompressor.


73 de Gerd, DM2CDB

This post has been edited 1 times, last edit by "DM2CDB" (Aug 13th 2008, 9:37pm)


OK/DL3DCC

Beginner

Posts: 10

Thanks: 82 / 6

Occupation: Industriemeister Kunststofftechnik

Hobbies: Amateurfunk

3

Wednesday, May 20th 2009, 9:41am

Hallo Gerd,

ich habe mir die Seite von OM Münch angeschaut. Bin der Meinung das dieser HF-Clipper eine gute Anschaffung ist.
Werde ihn bald kontaktieren.
Mit hat sein Konzept überzeugt.
Allerdings wie sieht das mit FM Betrieb aus?
Ist die Mod dann auch noch ok.?

Gruss OK/DL3DCC JN79II Dietmar

1 registered user and 10 guests thanked already.

Users that thanked:

DG2IAQ (20.05.2009)

DG2IAQ

Intermediate

Posts: 230

Thanks: 245 / 1

Occupation: Kfm. Angestellter

Hobbies: Gerätemodifikationen, Amateurfunk, Hobby-Elektroniker, RC-Flugmodellbau

4

Wednesday, May 20th 2009, 12:55pm

Allerdings wie sieht das mit FM Betrieb aus?
Ist die Mod dann auch noch ok.?
Hallo Dietmar,

die Antwort heißt definitiv "NEIN". Weil es dem Clipper-Prinzip widerspricht. Auf FM wird bekannter- und notwendigermaßen auch begrenzt, doch bei weitem nicht so stark. Auch hört sich hier eine eingegrenzte Audiobandbreite schlimm an. Und "natürlich" schon gar nicht.

Sollte dennoch FM-Betrieb möglich sein, sind schlichtweg die Clippereinstellungen noch viel zu gering eingestellt und Du würdest im Umkehrschluß auf dem eigentlichen Einsatzgebiet "SSB" einiges an möglicher Mehrleistung verschenken.

Ich selbst habe von Joachim den HF-Clipper (3x ...hi...), den Mini-CS sowie auch den PEP-Extern und hatte selbst den QNC von Joachim bereits auf dem Tisch. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, daß auf SSB der "HF-Clipper" dem "Funkamateur-Kompressor" oder dem amerikanischen Pendant "One-Big-Punch von W4RT" den Rang abläuft.

In meiner aktuellen Konstellation habe ich einen Mikrofonkompressor von ELV (ähnlich dem FA-Kompressor bzw. One-Big-Punch) in mein MH-36DTMF eingebaut. Das kann ich dann natürlich auf allen Betriebsarten nutzen. Habe eine Bassabsenkung gewählt was die Sprachverständlichkeit bei höheren Kompressionsgraden verbessert - wenngleich man hierdurch immer etwas die Natürlichkeit der Sprache verliert, wie Gerd schon anmerkte - aber Effektivität steht hier im Vordergrund.

Wenn ich's richtig "krachen" lassen will, kommt der PEP-Extern an den FT-817. Dieser hat den Mikrofonkompressor und den nachgeschalteten HF-Clipper. Widerspricht aber der "Miniaturisierung und Gewichtsoptimierung". :D Deine Wahl den reinen HF-Clipper zu nehmen und diesen ins MH-31 einzubauen war somit goldrichtig !!

Mittels dem rückwärtigen A/B-Umschalter wird bisher eine reine Bassabsenkung im MH-31 geschaltet. Künftig kannst Du diesen Schalter verwenden, zwischen der reinen Elektretkapsel und somit einer im Vergleich zum MH-31 spürbar verbesserten Sprachdynamik und Klangbild (AM, FM, SSB) oder halt dem HF-Clipper-Ausgang (AM, SSB - nicht FM !!) umzuschalten.

Du wirst die Investition sicherlich nicht bereuen.


vy 73 + viel Spass damit
Jochen
Yaesu FT-847, FT-817, FT-897D, Yaesu VX-7, Yaesu VX-3, Maas DX-5000,
Icom IC-7200, IC-706MK2G, Wouxun KG-UV2D + SRH536 (im PKW)
...und sowieso viel zuviel "Scheiss" lt. meiner Frau... :-)

11 guests thanked already.

OK/DL3DCC

Beginner

Posts: 10

Thanks: 82 / 6

Occupation: Industriemeister Kunststofftechnik

Hobbies: Amateurfunk

5

Monday, May 25th 2009, 12:04pm

Hallo Jochen,
danke für deine Antwort.
Ja, werde ich so machen. Habe schon Kontakt mit OM Münch aufgenommen.
Wenn ich den Clipper hier in Tschechien habe, werde ich mich mal melden.
Das wird aber noch so 3Wochen dauern . Bin voll im Stress.
Auch das andere sinnvolle Zubehör habe ich bestellt.
Morgen bin ich auf Geschäftsreise in DL. Dann werde ich zu einen Funkhändler (Sachsen) fahren, und mir erstmal einen CW Filter gönnen.

Grüss aus Tabor 73 Dietmar --... ...-- -.. . -.. . _ :thumbsup:

10 guests thanked already.

dl7vdx

Beginner

Posts: 30

Thanks: 288 / 2

Hobbies: Musik machen, Amateurfunk

6

Wednesday, May 27th 2009, 2:42pm

auch auf die Gefahr hin das ich jetzt von euch in der Luft zerissen werde, möchte ich euch gern mal fragen was ihr von den sogenannten Tretmienen aus dem Musikbereich haltet. Unter dem Link http://www.thomann.de/de/search_dir.html…mpressor&oa=pra kann man einige Exemplare sehen. Viele von denen haben noch verschiedene Effekte. Die sind natürlich unbrauchbar.
Wäre das eine Möglichkeit? Oder fallen diese Teile prinzipiell aus?

viele Grüße
Ron

8 guests thanked already.

OK/DL3DCC

Beginner

Posts: 10

Thanks: 82 / 6

Occupation: Industriemeister Kunststofftechnik

Hobbies: Amateurfunk

7

Thursday, May 28th 2009, 11:22am

Hallo Ron,
ich denke,du solltest die Meinungen der erfahrenen FT817 berücksichtigen. Meine soviele OM können sich nicht irren.
Der 817 soll doch portabel bleiben.
Was für einen guten Klang in der Musik sorgt, muss noch lange nicht gut sein für ein TRX.
Aber das macht aus dem 817 noch keinen "DX-Bohrer" :D .
Meine Einstellung zum 817 = Just for Fun. Egal, wohin man kommt ....nur freuen... 8o
"Dx Bohren" wäre: IC775 DSP 1000Watt Enstufe , 4ele. Step IR Yagi freistehend auf 20meter Mast, Fullsize Slopper für 80 und 40m. Wohnen auf dem Platten Land. Nächste Haus 5km entfernt. Und Rentner oder arbeitslos :thumbsup: .
Auch ja, Internetanschluss zu einem DX-Cluster, hätte ich doch glatt vergessen.

Also was möchtest du ?

Gruss Dietmar

8 guests thanked already.

dl7vdx

Beginner

Posts: 30

Thanks: 288 / 2

Hobbies: Musik machen, Amateurfunk

8

Thursday, May 28th 2009, 11:35am

Hallo Dietmar,

Zum DX-Bohren stehen eine Alpha 91b, Orion2, FT1000MP, TS-480 etc und ein Beam sowie Fullsize-Delta-Loop für 80m zur Verfügung. Rentner und Arbeitslos bin ich noch nicht ;) Internet und DX-Cluster stehen mir überall via UMTS und EEE-PC zu stelle.
Aber ich bin auch gerne, wie die letzten zwei Wochenenden, mit meinem FT-817 und der MP-1 auf freiem Felde - wo mir EU-Verkehr wieder richtig Spass macht.

Der Gedanke mit den Bodentretern sollte auch nicht die guten Beiträge, besonders von Jochen und Gerd, in Frage stellen. Ich bin nur darüber gestolpert als ich mir dort für mein Homestudio wieder etwas Software gekauft hatte. Ich sah diese Teile und hatte einen einen geistigen Link zu diesen Thread und wollte mal schauen was die Experten so ganz grundsätzlich dazu meinen.
Ansonsten bin ich durch diesen Thread zum ersten mal auf den PEP-Extern aufmerksam geworden. Diesen habe ich jetzt auf dem "Bildschirm".

Gehört zwar nicht zu diesem Thema... aber die E-SSB ([i]Enhanced SSB) -[/i]Leute bedienen sich auch gerne der Studiotechnik. Wobei diese einem anderem Preissegment zugeordnet werden kann.

73 de Ron

8 guests thanked already.

DG2IAQ

Intermediate

Posts: 230

Thanks: 245 / 1

Occupation: Kfm. Angestellter

Hobbies: Gerätemodifikationen, Amateurfunk, Hobby-Elektroniker, RC-Flugmodellbau

9

Thursday, May 28th 2009, 1:06pm

Hallo Ron,

ich habe zwar keinerlei praktische Erfahrung mit den HIFI-Verstärkern, könnte mir aber durchaus vorstellen, daß die Probleme mit HF-Einstrahlungen bekommen können (weil sie für Funkanwendungen eben nicht gebaut wurden). Weniger im Heimbereich, wo die Antenne meist weit genug entfernt sein dürfte, aber speziell im Portabelbereich wo man nicht immer hervorragende Verhältnisse und keinerlei Mantelwellen hat. Die ESSB-Freaks nehmen zusätzlich aus diesem Grund auch immer einen Audiotrafo dazwischen, um diese Brumm- und HF-Schleifen zu eliminieren. All das würde hier jedoch der Portabilität entgegenstehen, da gebe Dietmar recht und das war auch mein erster Gedanke der mir durch den Kopf ging.

Sinn macht HIFI-Equipment nur, wenn dadurch eine Sprachverdichtung (Kompression) oder ggf. noch eine Equalizer-Funktion verwendet werden kann. Denn einen reinen Mikrofonverstärker braucht der FT-817 nicht (daher macht's z.B. auch keinen Sinn, CB-Hand-/Stand-VV-Mikes am FT-817 anzuschliessen). Der interne elektronische Mic-VV-Pegel wird erst nach dem Transistor-VV des FT-817 gesteuert, d.h. ist der Mic-Eingang bereits überfahren, kann ich's "dahinter" auch nicht mehr für ein optimales Ergebnis abregeln.

Und die HIFI-Kompressoren sind meines Wissens zu langsam, d.h. anstelle einer richtigen "knackigen" Sprachverdichtung würde ich das eher mit dem Begriff "Pegel-Regelung" (und zwar langsam) bezeichnen. Damit verhindert man zwar wirksam Übersteuerungen des internen Mic-VV des FT-817 und das Ergebnis hört sich sauberer an als mit jedem ungeregelten Mikrofon, aber einen DX-Gewinn hat man dadurch eben auch nicht. Nur halt weniger "Stress" weil man vor dem Mikrofon herumhampeln kann wie man will und man hört sich dennoch klar an.

Daher wenn's klein, leicht, HF-fest, portabel und EFFEKTIV sein soll, geht für SSB meiner Erfahrung nach nichts am HF-Clipper von Joachim Münch vorbei. Zulasten der Sprachnatürlichkeit - zugunsten der Reichweite und dem Silbenverständnis.

vy 73,

Jochen
Yaesu FT-847, FT-817, FT-897D, Yaesu VX-7, Yaesu VX-3, Maas DX-5000,
Icom IC-7200, IC-706MK2G, Wouxun KG-UV2D + SRH536 (im PKW)
...und sowieso viel zuviel "Scheiss" lt. meiner Frau... :-)

9 guests thanked already.

DM2CDB

Professional

Posts: 575

Thanks: 1681 / 5

Occupation: Dr.-Ing. i.R.

Hobbies: QRP, PSK31, PoFo

10

Monday, June 1st 2009, 7:24pm

Hallo Ron,


dies ist nun der zweite Anlauf zur angesprochenen Verwendung von kommerzieller Musikelektronik etwas zu schreiben. Der erste Versuch ist nach etwa einer Seite kläglich abgestürzt. Die genannten Geräte kenne ich leider nicht, deshalb kann ich nicht konkret auf einzelne Geräte eingehen.

Viele Bühnentechnik ist aber nicht wie gute kommerzielle Studiotechnik, wer hat die heute schon noch, mit einem symmetrischen Eingang ausgerüstet. Daher ist die HF-Festigkeit bei QRO in der Regel nicht gegeben. Wichtig bei den angebotenen Geräten ist ein linearer Verlauf vom Eingangs- zum Ausgangssignal, anderenfalls sind nichtlineare Verzerrungen (Klirrfaktor) zu erwarten. Eingesetzte Kompressoren sollte dB-linear arbeiten, dann sind die Verzerrungen minimal. Die im Amateurfunk eingesetzten Kompressoren haben eine pegelabhängige Kennlinie und sind dadurch nur bedingt brauchbar. Kommerzielle analoge Kompressoren verwenden ca. 500 Bauelemente, die bei digitalen Kompressoren durch DSP und ADU sowie DAU ersetzt werden. Wie man diese DSP einsetzt, kann man sich in den handelsüblichen Transceivern ab der Mittelklasse ansehen.

Einen Einsatz von Musikelektronik für Amateurfunkzwecke ohne vorherigen Eignungstest halte ich nicht für empfehlenswert, da die Zielstellungen sich sehr stark unterscheiden. So ist die Verstärkertechnik keineswegs zur HiFi-Technik zu zählen, im Gegenteil werden durch elektronische Schaltungen gezielt Verzerrungen (Oberwellen) erzeugt.

73 de Gerd, DM2CDB

9 guests thanked already.