Hallo zusammen,
habe heute mal eine Frage an unsere Balun-Freaks. :lol:
Ich baue mir gerade mal wieder einen Slinky-Dipol zusammen, also ein verkürzter Multiband-Dipol der aus 2 dieser aus den USA erhältlichen Slinky-Federn besteht.
Durch jüngst gelesene Artikel über Baluns und UnUns bin ich jetzt aber verunsichert. Ich benötige einen 1:1-Balun zur Symmetrierung, da die Slinkies bereits schon rd. 50 Ohm Impedanz haben sollen (je nach Längenänderung).
Bisher dachte ich immer, dass diese Mantelwellensperre (http://www.db8bx.de/korrek.htm?page=ant01.htm -> die mit dem FT140-43 meine ich) bereits ein 1:1 Balun darstellt.
Andere Berichte schreiben nun jedoch wieder, dass solche Mantelwellensperren UnUns sind, da man ja bereits mit Koaxkabel rein- und wieder rausgeht.
Was stimmt denn nun ?
Schön wäre es nämlich, wenn mir diese (leichte) Mantelwellensperre, die am Anfang meines RG-58 in der wasserdichten 220V-Unterputzdose direkt an der Dipol-Einspeisung sitzt, reichen würde.
Oder muss ich einen
Balun zusätzlich verwenden, also Unsymmetrisch auf Symmetrisch ?
Für diese 1:1-Balune habe ich sowohl die bifilare (current balun) als auch die trifilare Wicklung (voltage balun) gefunden. Trifilare dürfte wohl die verbreitetsten Typen sein.
Da in der Unterputzdose sowieso nicht so viel Platz ist, habe ich derzeit nur die Mantelwellensperre drin. Diese geht mit einem FT140-77 sehr breitbandig und unterdrückt die Mantelwellen sehr gut. Dadurch müsste sich lt. Rothammel ja auch eine Zwangssymmetrierung einstellen.
Wenn also nicht auch noch ein zusätzlicher, richtiger 1:1-
Balun notwendig ist, wäre mir das aus Platzgründen sehr gelegen.
73,
Jochen (DG2IAQ)