Hallole.
Eine Frage an unsere Ringkern-Spezialisten:
In der aktuellen "CQ-DL 6-2006" habe ich mit großem Interesse den ersten Teil des Berichts "Erfahrungen mit dem Automatiktuner-Bausatz RT-11" von Wolfgang Gellerich (DJ3TZ) gelesen. Er verweist u.a. auf die Vorteile von Ringkern-Spulen in den ATUs.
Ich besitze sowohl den RT-11 als auch den SG-237 sowie den SG-239.
Mein SG-239 ist unterdach montiert und matcht 2 Windrispenbänder an (= eine Art schräge Inverted-Vee. Windrispenbänder sind die diagonalen 5cm breiten Stahlbänder über die Dachsparren genagelt und zum Zweck der Verwindungssteifheit der Dachsparren bei Seitenwinden. Ein auf dem Kopf stehendes "V" auf jeder Dachseite, also sozusagen ein "/\"). Die genaue Länge der unsichtbaren Windrispenbänder will ich mir demnächst noch mit meinem neuen MFJ-259B Analyzer ausmessen und sehen wo die Dipol-Resonanz eigentlich liegt. Dann kann ich auch errechnen, wie lange die Windrispenbänder ungefähr sind, aber nur per Zufall würde die Resonanz im Afu-Bereich liegen. Da erwarte ich mir mal lieber nicht zuviel, ...hi.
In dieser Konstellation glaube ich nun auch, dass im ATU zwangsläufig Verluste auftreten müssen, da ich ganz sicher hier NICHT von einer an die Afu-Bänder angepassten Lösung ausgehen kann, ...hi.
Meine SGC-Autotuner habe im Gegensatz zum LDG jedoch Luftspulen, die nach den im Artikel genannten Aussagen jedoch mehr oder weniger Nachteile mit sich bringen würden.
Ich beabsichtige, die Luftspulen meines SG-239 gegen Ringkernspulen auf T130-2 auszutauschen.
Nun meine eigentliche Frage:
Wenn in zwei T130-2 aneinanderklebe, so wie das der RT-11 z.B. bei seiner grössten Spule macht, kann ich dann einfach davon ausgehen, dass sich auch der AL-Wert VERDOPPELT bzw. die notwendige Windungszahl sich HALBIERT ? Hintergrund ist einfach nur die Erhöhung der Leistungsbelastung, weil die ganze SGC-Abstimmeinheit von einem Alugehäuse umschlossen wird und somit die verwendbare Grösse der Ringkerne begrenzt wird.
Ringkern-Spezialisten, wo seid Ihr ??
Ansonsten müsste ich mal probewickeln und mit der Induktivitäts-Messung meines MFJ-259B schauen, was dabei eigentlich rauskommt. Die Zielvorgaben sind im SGC-Schaltplan definiert und ich weiss, auf welche ?H-Werte ich letztendlich kommen muss. Aber das langwierige Probewickeln möchte ich mir doch gerne sparen, wenn möglich.
73,
Jochen (DG2IAQ)