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Ich nehmen nie RIG auf Flugreisen mit.

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55%

Die Flughafen-Kontrolle war problemlos!

3%

Nie wieder mit RIG auf Flugreisen

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1

Sunday, October 23rd 2005, 2:36pm

Welche Vertical-Antenne am besten für Betrieb mit FT817?

Ich möchte mir demnächst eine Vertical für Kurzwelle aufs Dach setzten. Das Problem ist nur: Ich weiß noch nicht, welche ich nehmen soll. Kriterien sollen (möglichst) sein:
- geringe Höhe (ideal wären max. 5 bis 6 Meter)
- möglichst viele Bänder (zur Not reichen aber auch die Bänder von 20 bis 10 Meter, 40 oder gar 80 Meter wären natürlich auch noch ganz nett).
- Da die Antenne auf dem Dach montiert wird, wird es mit den Radials natürlich auch noch ein wenig knifflig. Ideal wäre eine Antenne ganz ohne Radials oder mit Radials, die sich im Halbkreis nach nur einer Seite hin anbringen lassen.
- Hat jemand bereits Erfahrung mit Sperrkreis-Vertikals im Zusammenspiel mit dem 817? Ich bin diesbezüglich immer noch ein wenig skeptisch und sehe Sperrkreise eher als "Leistrungsfresser", gerade wenn man nur 5 W Ausgangsleistung hat, außerdem sind diese recht schmalbandig und müssen abgestimmt werden. Diese ganze Abstimmerei wollte ich mir eigentlich sparen, ideal wäre eine Antenne die man auspackt, montiert und die dann sofort ohne weiteren Abstimmaufwand "spielt".
- und natürlich auch ein möglichst niedriger Preis (< 200 EUR).
Ich weiß, das sind natürlich viele Wünsche auf einmal., aber ich hoffe dennoch, daß irgendjemand trotzdem eine Idee hat.

Gruß,

Oliver, DL1YOV

dg2iaq

Intermediate

Posts: 230

Thanks: 245 / 1

Occupation: Kfm. Angestellter

Hobbies: Gerätemodifikationen, Amateurfunk, Hobby-Elektroniker, RC-Flugmodellbau

2

Monday, October 24th 2005, 11:22am

Hallo Oliver.

Also D I E eierlegende Wollmilchsau wirst Du wohl nicht finden, ...und wenn, sag mir bescheid ! :)

Nach Deinen Vorgaben würde mir nur eine 1/2-Lambda CB-Antenne einfallen. Spule unten raus, dafür einen 9:1 Magnetic-Balun ran. Eventuelles Rest-SWR müsste dann noch im Shack über einen Z-11 Autotuner weggematcht werden.

Ein vertikaler, klassischer Dipol fällt weg, da Du die Speiseleitung in der Mitte mind. rd. 2-3m horizontal wegführen müsstest.
Elektrisch einwandfrei, aber mechanisch schwieriger zu lösen, wäre einen spezieller vertikaler Dipol, bei dem der untere Strahler aus einem Kupfer-, Alu- oder Messing-ROHR (!!) besteht, in dem das Koaxkabel innen zum Speisepunkt hochgeführt wird. Der Strahler oben kann dann wieder dünner sein (siehe Rothammel Antennenbuch). Wäre aber nur eine Einband-Lösung, mit Autotuner evtl. noch "ziehfähig", aber mit entsprechenden Verlusten.

Oder eine kleine, aber effektive Magnetic-Loop (z.B. AMA). Doch da kommst Du mit Deinen Preisvorstellungen bei weitem nicht mehr hin.


73,
Jochen (DG2IAQ)

3

Monday, January 2nd 2006, 7:53pm

So, da bin ich wieder. Nach ausgiebigem Literaturstudium und Durchwühlen diverser Internetforen habe ich mir schließlich eine GPA 30 von hofi (Fritzel) bestelllt, die ist jetzt letzte Woche angekommen. Nun muß die nur noch aufs Dach, nach (hoffentlich) erfolgreicher Inbetriebnahme werde ich hier berichten. Hauptgründe für meine Entscheidung waren folgende:
- In den meisten Foren wurde von Breitbandantennen (mit einem Magnetic-Balun im Fußpunkt) eher abgeraten, das wären "besser Dummyloads" usw.
- Verluste durch Sperrkreise fallen offenbar nicht so ins Gewicht, wie ich zunächst befürchtet hatte.
- Radials lassen sich auch unter Dach anbringen
- Für die tieferen Bänder (40 m, 80 m, 160 m) sind Verticals meistens ungeeignet, die Ausnahmefälle sind zu lang und/oder zu teuer, außerdem ist dafür i.d.R. mehr "Gefummel" zum Abstimmen nötig. Hat hier schon vielleicht irgendwer Erfahrungen mit der GPA 30 und kann darüber berichten?

Gruß,

Oliver, DL1YOV