Hallo,
die Überschrift ist ein Original-Zitat von OM Hille, DL1VU, der damit auf den minimalen Wirkungsgrad von 10% hinweist. Nun sollte man aber nicht die Nase rümpfen, denn übliche Wunderantennen wie Micro-Vert, Magnet- und Isotron-Antennen sind auch nicht besser.
Der Vorteil der Dummyload-Antenne ist die über einen großen Frequenzbereich gute Anpassung, so dass ein zusätzlicher Antennentuner nicht gebraucht wird. Letzendlich ist es egal, ob ich die HF des TX in der Anpassschaltung des Antennentuners oder aber im Dummyload verheize.
Die beigefügte Schaltung zeigt das Prinzipschaltbild. Der verwendete Strombalun wurde bereits in diesem Forum vorgestellt. Als Dummyload wurden 5 parallel geschaltete Metallschichtwiderstände 1 kOhm mit einer Belastung von 2 W vorgesehen, so dass auch bei längere QSOs keine Überhitzung des Dummyload auftritt. Die Antennendrähte sind jeweils 3,5 m lang. Dadurch nimmt der Wirkungsgrad zu hohen Frequenzen hin zu. Eine Variation der Antennenlänge ist möglich, doch sollten Resonanzen vermieden werden
Die ganze Schaltung wird in ein kleines Kunststoffgehäuse mit BNC-Buchse und zwei Flügelschraubanschlüsse eingebaut. Damit ist man nach Erhalt der Lizenz in einem Nachmittag auf KW QRV. Über detailierte Testberichte in diesem Forum würde ich mich freuen.
Auch ein unsymmetrischer Aufbau ist möglich. Dabei ersetzt man den Strombalun durch einem Spannungsbalun, bei dem ein Dipolast als Radial an Erde gelegt wird.
Bei ebay wird derzeit eine AFU- und CB-Antenne angeboten, die nach dem beschriebenen Prinzip zu funktionieren scheint.
Hier der Link zum Download:
http://www.817-onair.de/index.php?page=D…BData&dataID=47 .
73 de Gerd, DM2CDB