Z-11 SWR-Anzeige erweitern
Hallo Jochen,
dass es mit Dioden, die eine geringere Durchlassspannung haben (Germanium, Schottky) eine höhere Richtgleichspannung gibt, ist wohl unbestritten. Natürlich muss man die Schaltung neu abgleichen. Das Verhalten der Messbrücke bis zu einem SWR bis +-3 habe ich sowieso vor aufnehmen mit Original- und Schottky-Dioden, dann sehen wir weiter.
Nun ein paar Worte zum Abgleich. Hier liegen nach meiner Meinung die meísten Fehlerquellen.
1) Sender mit 5W an Tunereingang, Dummyload 50 Ohm am Tunerausgang.
Am Punkt FWD sollten etwa 1,4- 1,5V anliegen(Poti am Anschlag), der Messpunkt RFD wird mit C1 (Trimmer) auf Minimum (bei mir < 1mV abgeglichen). Sollte hier eine zu hohe Spannung gemessen werden, stimmt mit dem Trafo was nicht (Wicklungen vertauscht ?). Dies ist ein häufiger Fehler. Nicht vergessen den genauen Wert der FWD-Spannung zu notieren(Bezugswert für die Rücklaufmessung).
2) Sender mit 5W an Tunerausgang, Dummyload an Tunereingang. Jetzt sollte an RFD eine Spannung von 1,4- 1,5V liegen, mit dem Trimmpoti auf gleichen RFD-Wert wie bei Messung 1) einstellen. Bei mir sind beide Spannungen mit Poti am Anschlag mit einem Fehler < 10 mV gleich.
Damit ist der Abgleich beendet.
3) Bei Einsatz von Germanium oder Schottkydioden sollte die Richtspannung auf Werte > 2V ansteigen.
Ich hoffe, ich konnte alle Klarheiten beseitigen.
Zusatz für Vajk: Du kannst natürlich die Rücklaufspannung herausführen und mit einem Digitalmultimeter messen. Es ist aber nur eine relative Anzeige.
73 de Gerd, DM2CDB
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