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18%

Ich nehmen nie RIG auf Flugreisen mit.

51%

Ich nehme RIG gerne mit bei Flugreisen.

16%

Ich hatte Probleme mit der Kontrolle auf dem Flughafen.

55%

Die Flughafen-Kontrolle war problemlos!

3%

Nie wieder mit RIG auf Flugreisen

A total of 92 Votes have been submitted.

admin

Unregistered

1

Friday, September 10th 2004, 11:34am

Endstufensterben im FT-817

Bei einigen FT-817 ereignete sich ein Defekt in der HF-Endstufe, den sich die Besitzer nicht erklären konnten.

So schreibt uns ein OM: "Ich habe bisher nur mit Akkus gearbeitet. Als ich den FT-817 zum ersten Mal mit dem Netzteil betreiben wollte, konnte ich fast keine HF-Leistung messen".

Was war geschehen? In der Werbung bieten Händler sogenannte "Wunder-Wip"-Antennen an, die direkt an der SO-239-Buchse an der Rückseite des FT-817 angeschraubt werden.
Eine praktische Sache - wenn es funktionieren würde. Leider ist das kleine Chassis des FT-817 als Gegengewicht für KW-Antennen absolut ungeeignet. Geht man mit der Hand zur Antenne um sie abzustimmen, zeigt das SWR-Meter gute Werte. Entfernt man die Hand, schnellt das SWR in gefährliche Höhen.
Diese Antennen sind nicht geeignet für den FT-817 und obendrein noch überteuert. Es ist unbegreiflich, das Händler, die sich Antennenspezialisten nennen, solche "Antennen" anpreisen.

Ein weiterer problematischer Punkt ist der Anschluss an Netzgeräte. Bevor man seinen wertvollen FT-817 an ein Netzteil anschliesst, sollte man unbedingt sicher sein, dass HF nicht die DC-Regelung beeinflusst. Das kann durch einen einfachen Versuch schnell ermittelt werden: Man schliesse eine kleine 12-Volt-Lampe an die Buchsen des Netzgerätes an und sende (auf allen Frequenzen) mit dem akkubetriebenen FT-817 in unmittelbarer Nähe des Netzteils. Wird die Lampe heller, ist von einem Gebrauch dieses nicht HF-tauglichen Netzteils unbedingt abzuraten.

Ein Blick in das Schaltbild des FT-817 lässt erkennen, dass zwischen DC-Buchse und HF-Endstufe nur eine Diode als Verpolungsschutz eingebaut ist. Überspannung kann direkt zu der Endstufe gelangen und der Crash ist vorprogrammiert!

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung von http://www.radaufunk.com entnommen.

admin

Unregistered

2

Friday, September 10th 2004, 11:42am

Gemäss Aussage des Ham-Elektroniker meines Vertrauens, sind nicht nur Spannungsspitzen für die Endstufe ein Problem sondern auch zu tiefe!! Spannung. Hallo die Gemeinde der eingeschworenen FT-817-Benutzer.


Er könne sich das auch nicht ganz genau erklären, aber seine Kunden mit kaputten 817-Endstufen (nicht gerade selten) beteuern immer wieder, weder eine Verpolung noch ein HF-untaugliches Netzgerät seine die Ursache. Aber immer wieder höre er, dass die Akkus zum Zeitpunkt des "Todes" fast leer gewesen seien.

Da ich bekennender Steckdosenfunker bin, verstehe ich nicht sehr viel davon, wollte diesen Tip aber trotzdem der Oeffentlichkeit zur Diskussion stellen.
Vy 73 HB9DSX

admin

Unregistered

3

Friday, September 10th 2004, 11:43am

Der 817-er ist nicht genug geschützt gegen Netzteile, die 1 - 5 Sekunden brauchen bis sie die Spannung von 13.8 Volt erreicht haben. Deshalb ist es ratsam für Funkamateure eine Schutzschaltung aus der CQDL nachzubauen.

dl2fi

Beginner

Posts: 16

Thanks: 29 / 0

4

Monday, September 20th 2004, 2:40pm

Re: Endstufensterben im FT-817

Quoted from ""admin""

Was war geschehen? In der Werbung bieten Händler sogenannte "Wunder-Wip"-Antennen an, die direkt an der SO-239-Buchse an der Rückseite des FT-817 angeschraubt werden.
Eine praktische Sache - wenn es funktionieren würde. Leider ist das kleine Chassis des FT-817 als Gegengewicht für KW-Antennen absolut ungeeignet. Geht man mit der Hand zur Antenne um sie abzustimmen,
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Der Author hat mit Sicherheit noch nie eine solche Antenne inder Hand gehabt. Bei Lambda/2 Resonanz ist der Strom so gering, dass das Gehäuse 100% als gegengewicht ausreicht. Einstrahlungsprobleme bekommt der 817 - wie YAESU im Beipackzettel selbst schreibt - bei Nutzung der unsäglichen mitgelieferten Gummiwendel Antenne auf 70cm

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Ein weiterer problematischer Punkt ist der Anschluss an Netzgeräte. Bevor man seinen wertvollen FT-817 an ein Netzteil anschliesst, sollte man unbedingt sicher sein, dass HF nicht die DC-Regelung beeinflusst. Das kann durch einen einfachen Versuch schnell ermittelt werden: Man schliesse eine kleine 12-Volt-Lampe an die Buchsen des Netzgerätes an und sende (auf allen Frequenzen) mit dem akkubetriebenen FT-817 in unmittelbarer Nähe des Netzteils. Wird die Lampe heller, ist von einem Gebrauch dieses nicht HF-tauglichen Netzteils unbedingt abzuraten.
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Grundsätzlich richtig, viel schlimmer aber sind Billignetzteile, die beim Einschalten Transisenten bis rauf auf 30/40 Volt generieren. Immer erst das Netzteil und dann das Funkgerät einschalten.

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Ein Blick in das Schaltbild des FT-817 lässt erkennen, dass zwischen DC-Buchse und HF-Endstufe nur eine Diode als Verpolungsschutz eingebaut ist. Überspannung kann direkt zu der Endstufe gelangen und der Crash ist vorprogrammiert!
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Siehe vorher, der Spannungssprung beim Einschalten des NT ist bei billigen NT u.U. sehr hoch

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73 de Peter, DL2FI

dl2fi

Beginner

Posts: 16

Thanks: 29 / 0

5

Monday, September 20th 2004, 2:44pm

Quoted from ""admin""

Gemäss Aussage des Ham-Elektroniker meines Vertrauens, sind nicht nur Spannungsspitzen für die Endstufe ein Problem sondern auch zu tiefe!! Spannung. Hallo die Gemeinde der eingeschworenen FT-817-Benutzer.


Er könne sich das auch nicht ganz genau erklären, aber seine Kunden mit kaputten 817-Endstufen (nicht gerade selten) beteuern immer wieder, weder eine Verpolung noch ein HF-untaugliches Netzgerät seine die Ursache. Aber immer wieder höre er, dass die Akkus zum Zeitpunkt des "Todes" fast leer gewesen seien.

Vy 73 HB9DSX


Uli, DK4SX und ich habe mal versucht dieses Gerücht von der Schaltung her zu verifizieren .... NIL
Im praktischen Versuch habe ich meinen 817 am Labornetzteil stundenlang zwischen 8,5 und 15 Volt hinund her genudelt ... NIL, er lebt immer noch.

Auch wenn niemand es zugeben will und auch wenn es plötzlichen 817 Tod ohne Beteiligung des OPs gibt: ich behaupte weiterhin, dass die meisten FT817 gestorben sind, weil die Benutzer so schlau waren über das Menü die Leistung hoch zu drehen.
Der häufigste 817 Tod ist der Wärmetod durch Thermal Runnaway.

73 de Peter, DL2FI

DM2CDB

Professional

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6

Monday, September 20th 2004, 9:28pm

Endstufensterben im FT-817

Hallo,


der FT-817 ist in Treiber und PA mit FETs bestückt. Diese haben im Gegensatz zu Bipolartransistoren einen positiven Temperaturkoeffizienten, d.h. mit steigender Temperatur sinken der Drainstrom und die Verstärkung. Einen Thermal Runnaway wie bei Bipolartransistoren gibt es bei FETs nicht.

FETs sind sehr empfindlich gegenüber Überspannungen und schlechtem SWR. Die Treiber haben ein Uds max von 17 V, die PA-FETs ein solches von 30 V. Sie reagieren sehr allergisch auf Spikes von Netzteilen, Schaltnetzteilen und Lichtmachinen.

Diese Spikes können durch eine Schutzbeschaltung mit Surpressordioden wirksam beseitigt werden.

Die FET sind in SMD-Technologie gefertigt und mit dem Source auf die Leiterplatte gelötet. Dadurch ist die Wärmeabfuhr alles andere als ideal. Eine Leistungserhöhung ist daher Selbstmord für die FETs.

Unklar ist bisher der FET-Defekt bei ausgeschaltetem FT-817 und Batteriespannungen < 7,2 V. Es scheint zum Schwingen der Treiber zu kommen, die Ursache ist unklar. Fakt ist, dass sich die Stromaufnahme bei Spannungen < 7,2 V stark erhöht.


73 de Gerd, DM2CDB

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