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Ich nehmen nie RIG auf Flugreisen mit.

51%

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16%

Ich hatte Probleme mit der Kontrolle auf dem Flughafen.

55%

Die Flughafen-Kontrolle war problemlos!

3%

Nie wieder mit RIG auf Flugreisen

A total of 92 Votes have been submitted.

1

Sunday, June 4th 2006, 6:16pm

Ft-817 diesen Samstag gestorben.

Hallo alle zusammen,

habe durch Zufall von diesem Forum erfahren und mich gleich angemeldet, heute bekam ich nun auch meine Zugangsberechtigung, danke dafür.

Habe schon im anderen 817 Forum über mein Problem berichtet und auch schon Antworten erhalten, eine sehr fundierte von DM2CDB, auch hier vertreten, daher auch auf diesem Weg nochmals danke dafür.

Zur Sache:
Am Samstag ist plötzlich mein FT-817 gestorben, der mir seit März 2001 durchweg gute und treue Dienste geleistet hat. Es ist ein Gerät der aller ersten Deutschland-Lieferungen mit S/Nr. 1D23XXXX.

Der "Empfänger" scheint auf allen Bändern absolut normal zu arbeiten, jedoch ist kein "Senden" auf allen Bändern mehr möglich. Mich hat wohl auch das "gute alte Problem" mit dem mit dem Endstufenmodul erwischt.

Da es absolut nicht an dem Unterspannungsproblem gelegen hat, da das Gerät von Anfang an nur an seinem 13,8V Netzteil betrieben wird, gehe ich davon aus, das ich trotz dreisig jähriger Amateurfunk-Tätigkeit den Fehler gemacht habe, beim Abstimmen mit meinem manuellen Portabeltuner MFJ 971 die Leistung nicht reduziert habe und somit die Endstufe für kurze Zeit extrem Fehlangepasst war und überfahren wurde.
Asche auf mein Haupt!
Übrigens, um das Unterspannungsproblem vom ersten Tag an zu umgehen, habe ich mir angewöhnt, FT-817 ausschalten, Stromversorgung zum Netzteil trennen und dann erst das Netzteil abschalten. Einfach aber effektiv.

Nun gut, in der jetzt kommenden Woche bringe ich das Gerät nach Bochum zum Fachhändler zur Reparatur.

Nun meine Frage, die ich auch schon im anderen Forum gestellt hatte.
Auf was sollte ich nach Möglichkeit bei der Auftragsvergabe achten und dem Techniker mitteilen und wie hoch wird wohl die Rechnung ausfallen?

Über ein paar Antworten würde ich mich sehr freuen, damit ich nicht beim einsehen des Rechnungsbetrages einen Herzkasper bekomme. :lol:
Oder aber der 817 als wirtschaftlicher Totalschaden anzusehen ist.

Recht herzlichen Dank im voraus.

vy 73" Hans

2

Sunday, June 4th 2006, 7:55pm

Entschuldigung, kleiner Nachtrag zu meinen Ausführungen.

Nach dem ich mich durch sehr viele Forenbeiträge geklickt habe denke ich, das es doch sicherlich ratsam wäre, wenn bei der anstehenden Reparatur auch das Treibermodul, auch wenn es noch OK ist, gegen den neuen Typ mit auszutauschen lassen.

Was meint Ihr dazu?

vy 73" Hans

DM2CDB

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3

Sunday, June 4th 2006, 9:04pm

Hallo Hans,

zur Vervollständigung hier mein Beitrag aus dem FT-817 FunkForum. Habe bewusst nicht auf das Forum hingewiesen, da ich schon einige Admins damit verprellt habe, aber Qualität setzt sich eben doch durch.



"Hallo Hans,

ich sehe zwei Fehlermöglichkeiten:

1) Betriebsspannung von 13,8 V. Der FT-817 benötigt für volle Ausgangsleistung nur 9,6 V. Bei höherer Betriebsspannung steigt die Ausgangsleistung kaum noch, wohl aber die Verlustleistung von Treiber und Endstufe. Ein guter Kompromiss für die Betriebsspannung sind 11V, dann blinkt die Anzeige LIII bei 5W Betrieb nicht mehr. Die kritischen Bauelemente sind die Treiber-Mosfet, die nur 17V abkönnen.

2) Abstimmen mit voller Leistung, wie von Dir schon richtig erkannt. Man sollte mit 0,5 bzw. 1W abstimmen. Wer schon mal einem ATU bei der Arbeit die SWR-Meter-Anzeige gesehen hat, weis warum.

Der Austausch der kompletten Endstufenplatine kostet in der Regel 68,- Euro. Damit ist das Treiberproblem aber immer noch aktuell, ich würde also auch die Treiber wechseln lassen und zusätzliche Kühlkörper für Treiber und Endstufe einbauen. Das Gehäuse der Fet liegt auf Masse. Beim großen "C" gibt es passende SMD-Kühlkörper, die man mit Wärmeleitkleber aufkleben kann. Nach diesen Änderungen hast Du in etwa den Stand der ND-Version, d.h. das angesprochene Unterspannungsproblem (Schwingen des Treibers) ist auch beseitigt.


vy 72/73 Gerd, DM2CDB"


Die Treiber bilden kein eigenständiges Modul, sondern sind auf der Hauptplatine aufgelötet. Es sind zwei parallel geschaltete 2SK 2973.
Um Deine Frage zu beantworten, solltest Du die Ausführungen von Jochen, DG2IAQ, lesen, der die gleichen Probleme hatte.


73 de Gerd, DM2CDB

This post has been edited 1 times, last edit by "DM2CDB" (Aug 13th 2008, 7:48pm)


4

Monday, June 5th 2006, 10:36am

Hallo Gerd,

nochmals Dank für deine erweiterten Ausführungen.

Den Beitrag von Jochen habe ich mir auch nochmals genau angesehen und komme zu dem Schluss, das die Problematik doch etwas komplexer ist als ich es mir mit meiner geradlinigen Denkweise aus der guten alten Röhrenzeit vorkommt. :oops:

Habe mir aus all den Beiträgen hier einen für mich wichtigen Notizzettel gefertigt um beim Techniker nicht als Volldepp da zu stehen oder aber mir ein X für ein U vormachen lassen muss. Man kennt ja die Stundensätze der Techniker heutzutage, wobei bei dem bekannten Problem des 817 müsste es eigentlich Festpreise geben. :)

Eure Beiträge sind mir eine grosse Hilfe.

vy 73" Hans

dg2iaq

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5

Monday, June 5th 2006, 12:01pm

Hallo Hans.

Hoffen wir mal, dass es wie (meist) üblich nur die PA-Stufe (2x defekt) und nicht auch wie bei mir zusätzlich 1x die Treiber sind.

Da YAESU auch die PA-Platine ein wenig nachmodifiziert hatte (was auch erst durch die 1:1 Analyse per DigiCam einiger weniger HAM's herausgekommen ist), würde ich auf jeden Fall die komplette PA-Platine tauschen lassen und nicht nur die FET's austauschen. Die komplette PA-Platine kostet kaum mehr als der Bezug der zwei einzelnen PA-FET's.

Danach muss der BIAS beider PA-FET's neu abgeglichen werden.

Dass bei mir zusätlich durch ein Unterspannungsproblem (Akkus hatten sich im Gerät entladen, während der 817 im Schrank lag) auch noch die Treiber-FET's einmal regelrecht explodierten, war auch auf eigene Unkonzentration zurückzuführen. Nichts desto trotz dürfte es **so** einen Zustand sowieso an einem Funkgerät nicht geben, ... :roll:

Ich habe an meinen beiden FT-817 die BIAS-Ströme (von original 2x 38mA = 76mA gesamt) sogar noch etwas erhöht, was einer viel "runderen SSB-Modulation zugute kommt und das oft hörbare "Kratzgeräusch" in der SSB-Modulation vollends eliminiert. (2x 50mA = 100mA gesamt). Aber ich wollte keinen Händler damit in "Zugzwang" bringen. :D

Mein erster FT-817 (Heim-Zweitgerät) hat die HDSS (HD-Schutzschaltung) von HD-Elektronik, bei meinem zweiten FT-817 (Portabel) habe ich hingegen selbst Hand angelegt und auch auf die Treiber + PA kleine Kühlkörper geklebt.

73 + viel Erfolg bei der Reparatur.
Jochen

6

Monday, June 5th 2006, 6:16pm

Hallo Jochen,

recht herzlichen Dank für deinen Beitrag.

Genau so wie Du anregst, gleich die gesamte Endstufenplatine zu wechseln, habe ich mir das eigentlich auch gedacht, auch wenn der Techniker einen entsprechenden Abgleich vornehmen muss. Damit hätte ich alle Fliegen mit einer Klappe erschlagen, was ja nicht heisst, das dadurch das eigentliche Problem des 817 ein für alle mal erledigt ist. Selbst mit der ND-Version sollte man ja auch vorsichtig umgehen. Ich werde auch nach erfolgter Instandsetzung weiter höllisch auf die Spannungsversorgung achten (Unterspannung/Überspannung) und beim Antenne anpassen ein Auge auf dem Kreuzzeiger halten und dabei grundsätzlich die Leistung reduzieren. Obwohl ich mir immer noch nicht ganz im klaren darüber bin, ob das der Grund des plötzlichen Sterbens war.

Da der Fachhändler eine offizielle Yaesu-Vertretung ist und der Techniker dort einen sehr guten Ruf besitzt, werde ich ihn auf jeden Fall darauf ansprechen und so auch in Zugzwang bringen. Natürlich ohne jegliche Namensnennungen. :)
Nur sollten die gesamten Kosten sich noch im wirtschaftlichen Rahmen bewegen.
Werde auf jeden Fall berichten, was dabei raus gekommen ist.

vy 73" Hans

dg2iaq

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7

Monday, June 5th 2006, 7:34pm

Von mir auch MIT Namensnennung, .... :D .

Wenn man beim FT-857/897 die BIAS-Ströme nicht erhöht, die z.T. ganz gewaltig vom Servicemanual bzw. den eigentlichen Datenblätter abweichen, dann bekommt man nie eine saubere SSB-Modulation. Aufgrund meiner dortigen Anleitung haben auch schon viele HAM's das nachgeglichen bzw. nachgleichen lassen und ich werde mit weltweiten Dankes-Mails seitdem überschüttet. Unglaublich, was so eine kleine Änderung für ausufernde Folgen mit sich zieht.... :D

Beim FT-817 ist der Unterschied nicht ganz so krass, aber auch hörbar. Je nachdem, wie weit die BIAS-Ströme des Gerätes vom Soll abgewichen haben. Also besser mal nachmessen lassen, kann nicht schaden. Und ist im 817 aufgrund der Jumper (Vortreiber + Treiber) problemlos möglich, in der PA-Stufe auch ganz problemlos durch Ablöten des +Ub-Drahtes zur PA-Platine.

Insgesamt eine Sache von max. 10 Minuten, ...und man weiss dann wenigstens, woran man ist.

73,
Jochen

8

Monday, June 5th 2006, 7:58pm

Hallo Jochen,

ja super, wenn man schon mal dabei ist, sollten diese Abgleicharbeiten ebenfalls mit in Erwägung gezogen werden bzw. überprüft werden.

Bisher gab es zwar keine Beanstandungen meiner Mod., aber jede Verbesserung ist hilfreich.
Ich habe zwar den Mic.-Kompressor aus dem Funkamateur (zum zwischenstecken), aber benutze ihn gar nicht mehr, da seine Abstimmung sehr feinfühlig erfolgen muss und zu oft lag ich damit daneben.

Übrigens, mein Dank wird Dir ebenfalls gewiss sein.

vy 73" Hans

dg2iaq

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9

Monday, June 5th 2006, 8:39pm

Hallo Hans.

Den FA "DYC-817" Mic-Kompressor (externe Version) verwende ich inzwischen zuhause am Heim-817, zusammen mit einem Elektret-Schwanenhals-Mikrofon.

Ich kenne Deine Probleme. Ich habe meinen DYC-817 ebenfalls nachbearbeitet und in der jetzigen Version funktioniert der hervorragend für alle Betriebsarten (außer CW, ...isss klar :mrgreen: )

*
Bei Verwendung einer Elektretkapsel klemmt man den Transistor-Vorverstärker ab und geht direkt in den SSM2165. Dann stimmt der Pegel sofort und man spart sich das zusätzliche Modulationsrauschen durch die Transistor-Vorstufe.
*
Dann noch ein paar Serien-C's optimiert...
*
...sowie ZWINGEND den Halte-Elko für das Noisegate (3?3 -> 10? + 100k parallel)
*
den 620 Ohm Abschlusswiderstand gegen 470 Ohm oder 330 Ohm ersetzen, denn der FA-Kompressor liefert immer noch einen zu hohen Ausgangspegel und übersteuert den ersten Mic-VV des FT-817 (da bringt dann auch die elektronische Mic-Gain-Regelung im Menü des FT-817 nichts mehr, denn die greift erst dahinter)
*
Im ausgeschalteten Zustand soll die Verstärkung angeblich 1:1 sein, wenn er hingegen eingeschaltet wird, fallen einem die Ohren weg (was aber NICHT mit "Verständlichkeit" zwingend gleichzusetzen ist !!). Anstelle dass der Aus-Schalter den Pin des SSM2165 direkt nach Masse zieht, einfach einen 10k in Serie dazwischen. Dann hat man immer noch 1:1, aber keine Dämpfung des Mikrofonsignals mehr. Wenn man nun den DYC-817 aktiviert (z.B. auf 4:1), dann hört man den Lautstärke- und Kompressorsprung, nun aber in einem vernünftigen Verhältnis zum ausgeschalteten Zustand. Mit dem oben reduzierten Ausgangs-Widerstand läuft das ganze dann endlich so wie es sein sollte.
*
Plastikgehäuse mit Leitsilber auskleiden und je Gehäusedeckel 1 Massekabel dran. Mit Platinenmasse verbinden und das Ding wird HF-dicht. Ich hatte das noch vor der FA-Idee (mit Leitsilber) durch Einbringen von Kupferfolien-Stücken je Gehäusedeckel genauso gut gelöst
*
Kompression auf 4:1 (minimal einstellen), dann "überschlägt" sich die Modulation am FT-817 auch nicht so und gibt dennoch einen spür- und hörbaren Lautstärke-Schub.


Vielleicht reaktivierst Du den Kompressor nun wieder !? :mrgreen: Wäre doch schade drum.

An meinem Portabel-817 kommt hingegen eine Elektretkapsel oder der im Mikrofon eingebaute und auf SSB zuschaltbare HF-Clipper von DF4ZS zum Einsatz, der "knallt" bei Grasnarben-QSO's noch spürbar besser durch. (www.jwm.de / Amateurfunk)


73,
Jochen

admin

Unregistered

10

Tuesday, June 6th 2006, 8:57am

Re: Ft-817 diesen Samstag gestorben.

Willkommmen HansGuenther

Quoted


habe durch Zufall von diesem Forum erfahren und mich gleich angemeldet...


...durch Zufall, verdammte Axt. Da muss ich doch mehr Marketing machen und vielleicht Werbeplatz im TV buchen hihi.

Quoted

heute bekam ich nun auch meine Zugangsberechtigung, danke dafür.

Vor einigen Tagen musste ich leider die Anmeldeprozedur ändern, da viele Spamversuche stattgefunden hatten. So landet derzeit jede Anmeldung erst bei mir und ich muss sie manuell aktivieren. Am Tag 5-9 Spamversuche!

Leider wird die gesetzliche Lage immer abstrakter. Es kann möglich sein das wir auf 817-onair mit den einzelnen Beiträgen ähnlich verfahren müssen. Einige Forenbetreiber sind bereits soweit gegangen, dass nur noch angemeldete User lesen können. Es wird immer leider verrückter.
Wie einige vielleicht schon wissen wurden einige Forenbetreiber abgemahnt wegen der Usernamen der Nutzer.

Sorry das ich vom Thema abwich, aber es passte gerade ;-)

73 de Ron
DL7VDX

11

Tuesday, June 6th 2006, 6:43pm

Hallo alle zusammen,

Wo fange ich denn nun an? OK

@ Ron, danke für deinen erfrischenden Beitrag und der Erläuterung. Aber bitte keine zu starke breitgefächerte Werbung, wo möglich noch bei den privaten, da kommt nichts gutes bei rum. :lol: :lol:

@ Jochen, zu deinem Beitrag kann ich nur sagen, eine geballte Ladung an Informationen zum Kompressor.
Eben dieses harte einsetzen des Kompressors und die mühselige Art und Weise, ihn an den 817 anzupassen haben mich dazu bewogen, das Kästchen im Funktisch verschwinden zu lassen. Probleme mit HF-Einstrahlung hatte ich erst dann, wenn die strahlenden Teile der Antenne näher als fünf Meter zum 817 kamen, habe aber das Gehäuse des Komr. dann ebenfalls ausgekleidet und gut wars.
Ich habe deinen Beitrag, deine Zustimmung voraus gesetzt, ausgedruckt und werde sobald es wieder ein verregnetes Wochenende gibt, mich an die technische Umsetzung begeben.
Aber der FT-817 ist seit heute erst mal für ca. acht bis zehn Tage weg zur Reparatur.
Heute morgen habe ich den FT-817 beim Techniker auf den Tisch gelegt und die Reparatur durchgesprochen.
Er wird das komplette Endstufenmodul tauschen und sämtliche wichtigen Parameter prüfen und einstellen.
Ein wenig geschockt war ich über den evtl. anfallenden Reparatur-Endpreis, der bei knapp 120,--Euro liegen wird.
Wenn man bedenkt, das man z.Zeit bei Aktionen den 817ND für 500,-- bis 520,--Euro bekommt dürfte mein fünf Jahre altes Gerät bei dem Reparaturpreis wirtschaftlich gesehen ein Totalschaden darstellen.

Da aber mein Gerät absolut keine Gebrauchsspuren aufweist und nie im harten Outdoorbetrieb gearbeitet hat, lasse ich ihn instandsetzen und hoffe auf weitere unbeschwerte fünf Jahre Betrieb. Ausserdem, trotz der fünf anderen KW-Geräte hier habe ich den kleinen wirklich ins Herz geschlossen und mache mit ihm die meisten QSOs.

vy 73" Hans

PS.: Sehr gute Seite, Jochen (jwm.de).

12

Wednesday, June 7th 2006, 6:43pm

Hallo alle zusammen,

komme soeben nach einem langen und harten Tag nach Hause und finde eine Nachricht auf dem AB.
Der Techniker meines Fachhändlers teilte mir in einer kurzen Info mit, das mein FT-817 instandgesetzt ist und abgeholt werden kann. Werde also gleich morgen einen Abstecher nach BO machen und den kleinen nach Hause holen.
Der gute Ruf des Technikers eilt im voraus, aber hier hat er sich selber übertroffen, keine 24 Stunden und der kleine rennt wieder.

Ausführliches berichte ich dann.

Grüsse an alle sendet,

Hans

13

Thursday, June 8th 2006, 2:59pm

Hallo alle zusammen,

habe den Schreibtisch voller Arbeit, aber hier ein kurzer Bericht.

817 heute morgen wieder abgeholt, Rechnung war mit gut 105,--Euro dann doch noch erfreulich.
Da ich ja nun neugierig bin, den Kleinen an stab. 12V gehängt, abgestimmte 10m Antenne dran und gesendet. Wattmeter zeigt knapp sechs Watt an. Die anderen Bänder konnte ich wegen fehlender Zeit noch nicht testen, werden aber mit Sicherheit alle gute fünf Watt haben, schliesslich ist er nach der Reparatur komplett überprüft und getestet worden.
Was mir aber aufgefallen ist, dass das Gerät im Rx-Betrieb bei weitem nicht so warm wird wie es vorher der Fall war. Dies wird sich dann hoffentlich auch im Tx-Betrieb niederschlagen.

So, jetzt werde ich weiter arbeiten und Euch nicht länger mit den Ausführungen nerven. :lol:

vy 73" Hans

dg2iaq

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14

Thursday, June 8th 2006, 5:14pm

Hallo Hans-Günther.

Hier nervt keiner ! Im Gegenteil. Das Forum lebt dadurch und lebt dadurch auf.

Auch wenn man dem "Geschreibsel" zumindest "akustisch" das im Forum nicht anhören kann, so hört man doch Deine Begeisterung über das Gerät (und natürlich über die Reparatur) sehr deutlich heraus !!!! :mrgreen:

Die Beobachtung mit der Temperatur ist auch richtig. Das war für mich bereits normal und ich hatte es deshalb nicht erwähnt.

Du hast die neue Endstufe mit den MITSUBISHI-FET's drin. Obwohl man hier getrost mehr HF-Leistung herausholen könnte (10W-Modifikation), bleiben diese FET's dennoch spürbar kühler. Besonders im reinen RX-Betrieb. Das fiel mir damals auch gleich auf, auch wenn in den Foren noch nichts darüber geschrieben wurde.

Dennoch sind auch meine beiden 817 trotz neuer Endstufe, trotz einer HDSS am ersten 817, trotz eigener Kühlkörperchen am zweiten 817, trotz optimierter Servicemenü-Einstellungen weiterhin auf nur 5W HF gedrosselt.

Man muss sein Glück nicht unnötig herausfordern ! :lol:

Und solange man damit sowieso keine externe PA ansteuern will (die dann aber sicherlich beim Input-Sprung von 5W auf 10W einen ordentlichen und ungleich grösseren Output-Sprung mit sich bringen würde), dann beläst man es besser auch dabei.


73 + willkommen zurück "on-air" :mrgreen: ,
Jochen

15

Thursday, June 8th 2006, 7:42pm

Hallo Jochen,

bin zwar immer noch am Schreibtisch über den Papieren, aber in einer kleinen Musestunde habe ich mal noch die VHF/UHF Antenne angeschlossen und mal kurz gesendet, hier zeigte mir das Wattmeter etwas über 4W an, muss aber sagen, an Antenne gemessen und nicht über Dummy. Wie auch immer, ob 4,5W oder 5,5W, es ist nicht die vierfache Leistung und schon garnicht 6db.
Der Techniker sagte mir auch, 10W wären möglich, aber man sollte es lassen. Mit den von ihm eingepegelten 5W kann so schnell nichts mehr passieren.
Gerät brabbelte die ganze Zeit auf 10m mit, schöne SporadicE und short-skip Verbindungen waren zu vernehmen. Hätte ich doch nur etwas Zeit gehabt, hätte ich gerne mit dem 817 wieder mal etwas 10m/FM gemacht. Ich liebe das 10m-Band, gerade jetzt zur Zeit des Minimums.

Ach so Wärme, selbst bei meinen Testsendungen mit voller Leistung und FM bleibt das Gerät mit der Wärmeentwiklung weit unter dem, als wie es vorher war.

Jetzt warte ich auf schlechtes Wetter, was natürlich so schnell nicht kommen sollte, dann wird der Kompressor in Angriff genommen und meine provisorischen langen Drähte optimiert.

In Sachen "nerven", danke das es nicht so ist :lol:

vy 73" hans

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16

Thursday, June 8th 2006, 8:52pm

Hallo Hans,

es freut mich, dass Dein FT-817 keine Bauchschmerzen mehr hat und wieder gesund ist. Ich hoffe, Du konntest alle Tips umsetzen und auch die Treiber-FETs austauschen. Die alten und auch die neuen FETs stammen übrigens von Mitsubishi. Der Arbeitspunkt bei FETs muss steht abgeglichen werden, da anders die Fertigungstoleranzen nicht beherschbar sind. Nach meinem in Kürze vorgesehenem Umzug habe ich dann auch eine KW-Antenne. Ich würde mich freuen, wenn wir dann in Kontakt kommen sollten.




73 de Gerd, DM2CDB

This post has been edited 1 times, last edit by "DM2CDB" (Aug 13th 2008, 7:49pm)


17

Friday, June 9th 2006, 6:55pm

Hallo alle zusammen,

habe mir heute mal die Mühe gemacht und den Kleinen auf allen Bändern mal im Tx-Betrieb arbeiten lassen. Dabei immer mit einem Auge auf das Wattmeter geschielt.
Auf allen KW-Bändern als auch auf 6m liegt die Ausgangsleistung bei gut um 5,5W, auf 2m bei gut 5W, nur auf 70cm schwächelt er etwas und lag bei knapp über 4W. Habe dann mal kurz den Techniker kontaktiert, der mir mitteilte, das meine Messungen nicht falsch sind, er jedoch an seinem Messplatz auf UHF 4,8W gemessen hatte. Also schwächelt mein Wattmeter auf den oberen Frequenzen. Auch nach den vielen Tx-Versuchen blieb das Gerät erstaunlich kalt, im Gegensatz zu vorher.

@ DM2CDB. So wie mit dem Techniker abgesprochen, sind die kompletten Endstufenmodule getauscht, er musste ja auch die Parameter abgleichen. So oder so, er macht einfach wieder viel Freude. Würde mich wirklich freuen, wenn wir uns mal auf KW über den Weg laufen, auch wenn ich dann mal den TS-140 o.ä. Gerät nehmen muss. Oder aber bei guten Bedingungen, SporadicE auf einem der 10m FM Relais oder Direktfrequenzen. Wie schon erwähnt, ich liebe 10m und ein Gerät läuft dort immer mit um die nächsten Öffnungen mit zu bekommen.

Bin nun seit über dreisig Jahren lizenzierter Funkamateur und habe in dieser Zeit, lange lange Zeit davon nur VHF/UHF, nie die Möglichkeit gehabt, grosse und gute Antennenanlagen zu montieren und habe mich daher immer auf den QRP-Betrieb beschränkt, auch wenn die ganzen TRX, die ich bisher besass weitaus mehr konnten. Jetzt nun auf der Kurzwelle sieht es nicht anders aus, habe zwar eine Menge KW-Geräte, aber wegen der Antennenprobleme mache ich auch hier durchweg nur QRP-Betrieb mit provisorischen Drähten und modifizierten Mobilantennen.
Ja, und seit dem der FT-817 in meinem Besitz ist, hat er sich schon fast zum meist benutzten Gerät gemausert.
Ist doch auch richtig schön, der 817, dahinter den manuellen Portabeltuner 971 von MFJ, an dem einfach ein 10m bis 20m langer Draht hängt, an der Masseschraube des MFJ die gleiche länge Draht als Erde, kurz abgestimmt und schöne QSOs gefahren.
Wenn dabei noch richtig schöne DX-Verbindungen bei sind, freut man sich doch mehr, als wenn das gleiche mit "grossem Equipment" erreicht wird.

vy 73" Hans