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18%

Ich nehmen nie RIG auf Flugreisen mit.

51%

Ich nehme RIG gerne mit bei Flugreisen.

16%

Ich hatte Probleme mit der Kontrolle auf dem Flughafen.

55%

Die Flughafen-Kontrolle war problemlos!

3%

Nie wieder mit RIG auf Flugreisen

A total of 92 Votes have been submitted.

dg2iaq

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1

Monday, January 30th 2006, 4:49pm

FT-817 -- Treiber durchgebrannt

Zur kleinen Schadenfreude an alle FT-817 Besitzer kann ich Euch nur sagen, dass selbst den Mods-"Profis" Fehler passieren. :lol: :lol:

Ich habe 2 FT-817. Beides frühere Modelle, die aufgrund dem bekannten PA-Fehler inzwischen mit den PA-Stufen des ND-Modells ausgerüstet wurden.

Mein zweiter 817 sollte gelegentlich für Portabeleinsätze genutzt werden und wurde seitens der Audio, SSB-AGC, FM-Squelch und ZF-Filters modifiziert. Danach lag er für 2 Monate ungenutzt im Schrank und liess auf seinen Einsatz warten. Da ich mir eine Magnetloop im Tischformat selbst gebaut hatte, wollte ich sie natürlich testen. Diese hat sogar eine schaltbare 50-Ohm-Brücke für den Abstimmvorgang, sodass der TRX nie ein SWR schlechter als 1.5:1 oder 2:1 sieht. Man kennt ja die Eigenarten des FT-817 und der PA-Geldbeutel erhebt bei solchen Bauvorhaben sofort den mahnenden Zeigefinger !!

Beim Magnetloop-Prototyp ging noch alles, danach wie bereits erwähnt ca. 2 Monate im Schrank, nun der endgültige Test mit der fertigen Magnetloop.

Und ???

Natürlich ! Keine Ausgangsleistung !! Gleich nach dem ersten Einschalten. Ich dachte natürlich sofort an wieder zerstörte PA-FETs, obwohl die neuen ND-PA-Typen (Mitsubishi RD07MVS1) dieses inzwischen locker abkönnen sollten. Also gleich noch die bereits 2. PA bei YAESU.UK bestellt, ...man gönnt sich ja sonst nix.

Ich mach's kurz.

Nach Erhalt der PA und Öffnen des 817-Gehäuses roch ich bereits die verbrannten Elektronikbauteile.

Diesmal waren es tatsächlich die Treiber-FETs (2SK2973), die aufgrund des inzwischen bekannten "Self-oscillation" Problems überhitzt und regelrecht explodiert sind.

Schuld daran waren die Akkus, die im Gerät verblieben sind. Bei besagtem Fehler fangen die Treiber-FETs an, bei ca. 443 MHz (glaube ich) zu oszillieren und dabei zu überhitzen. Sie + die PA sind ständig mit den eingelegten Akkus oder Batterien verbunden, auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist !!

Ich habe immer mit externen Bleiakkus gearbeitet, diesmal jedoch 8 Mignonakkus eingelegt, ....und drin vergessen !

Macht ja aber auch nix, ..denn die Vorteiber, die Treiber und die PA waren mit zusätzlichen, selbstrückstellenden PFRA-Sicherungen gesichert. Die Vortreiber und Treiber mit je 400mA, die PA mit 1,85A. Half alles nichts !!


Die nachgelieferten und ebenfalls viel robusteren Mitsubishi RD01MUS1 Treiber-FETs funktionieren aber bisher noch nicht.

Im untere KW-Band geht die HF-Leistung von 2W (1,8 MHz) langsam auf 9W (7 MHz) hoch (Software-Parameter stimmen noch nicht, doch dieser Leistungsunterschied DARF sowieso nicht sein). Dann bleibt es bei stetigen 11 W bis ins 6m-Band. Auf VHF sind's dann plötzlich nur wieder 0,7W, bei UHF wieder die korrekten 5W.

Und einen CW-/SSB-Ruhestrom bekomme ich bisher überhaupt keinen !!

Da stimmt also noch etwas gewaltig nicht. Bin gespannt, was mir die YAESU-Serviceabteilung für Ratschläge geben kann. Ob wirklich die Mitsubishi-FETs geliefert wurden, oder versehentlich irgendwelche falschen Typen, kann man auf dem SMD-Gehäuseaufdruck sowieso nicht erkennen.


"The FT-817 --- The neverending story !!"


73,
Jochen (DG2IAQ)

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2

Tuesday, January 31st 2006, 2:06pm

Hallo Jochen,

ich hatte mir schon so etwas gedacht, wollte Dir aber nicht schon wieder einen Knüppel zwischen die Beine werfen. Das Schwingen bei Spannungen um 7,2 V, also nach der automatischen Abschaltung des FT-817 machen eindeutig die Treiber-FET. Da diese parallel geschaltet sind, müssen sie ausgesucht werden auf gleiche Ströme im Arbeitspunkt, da leider keine getrennten Arbeitspunktregler vorhanden sind. Ansonsten solltest Du aufmerksam die Servicehandbücher studieren, um die Änderungen des FT-817ND gegenüber dem FT-817 zu erfassen.

73 de Gerd, DM2CDB

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dg2iaq

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3

Tuesday, January 31st 2006, 2:30pm

Hallo Gerd.

Danke für Dein Posting.

Servicehandbücher !! Schön und gut, ..aber erst mal haben !! Hahaha...

Das Servicemanual vom FT-817 (alt) habe ich schon lange, nur mit dem FT-817ND tut sich nichts. Nach meinen Informationen wäre bzw. ist nur das eine verfügbar (zumindest für die Öffentlichkeit, sicherlich NICHT für die YAESU-Servicetechniker, ...hi).

Wenn Du vom ND-Modell irgendwelche anderen Informationen zum Servicemanual hast, wäre ich um jeden Tip oder Hilfe dankbar.


73,
Jochen (DG2IAQ)

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4

Tuesday, January 31st 2006, 8:08pm

Hallo Jochen,
der defekt ist sehr bedauerlich. Bei mir sind die Akkus immer extern angeschlossen. Hattest Du die Modifikation von dem US-Amateur, vertauschen des Eingangskreises, die ich hier als Übersetzung bereitgestellt hatte, verwirklicht???

Viele Grüsse
Gerhard

dg2iaq

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5

Wednesday, February 1st 2006, 7:53am

Hallo Gerhard.

Ja, an beiden FT-817 wurde die "Reverse Phasing Mod" durchgeführt, obwohl dies lt. Angaben für die neue ND-PA nicht mehr notwendig wäre. Doch es oszillieren ja die Treiber, nicht die PA dahinter. Daher hatte ich es sicherheitshalber dennoch durchgeführt. Hatte nichts geholfen.

Eines hatte ich noch vergessen zu erwähnen.

Zusätzlich wurden selbstrückstellende Sicherungen (PFRA von Reichelt) in die +UB-Leitungen der Vortreiber, Treiber und Endstufen gelötet. Diese sollen bei Überstrom oder Kurzschluss öffnen und nach Abstellen des Fehlers wieder schliessen. Soll einen Platinenbrand bei kurzgeschlossenen FETs verhindern.

je 400mA für Vortreiber und Treiber
1,85A für PA

Half auch alles nichts. Ich kenne den Betriebsstrom während des "Oszillieren" nicht, doch wenn die Treiber schon bereits soweit durchbrennen, dass das Gerät verbrannt riecht, die Treiber-FETs optisch schon sehr "angefressen" aussehen, und bereits oben kleine Löcher aus dem FET-Gehäuse geschossen werden, dann können es nicht nur 400mA gewesen sein !!?? Und da hätte die Sicherung bereits öffnen müssen.

Jedenfalls hinterlässt der 817 bei mir trotz aller Versuche, das in den Griff zu bekommen, definitiv KEINEN verlässlichen Eindruck mehr. Und einen Arsch von Geld haben mich meine beiden Geräte inzwischen auch schon gekostet. Habe ich aber auch so inzwischen der YAESU-Serviceabteilung mitgeteilt (..obwohl sie das aus 1000 anderen Quellen sicherlich bereits zu hören bekommen haben, ...hi).

Ich hatte besagten zweiten 817 bisher nur sehr selten im Urlaub oder auf Geschäftsreisen dabei, aber die Angst, dass genau DANN die PA versagt, reist immer mit.

Leider fand ich bisher noch keine preisliche Alternative, die ebenfalls multibandfähig mit KW/VHF/UHF ist. Und die 100W-Geräte verlangen, auch wenn auf QRP runtergeschaltet, dennoch zumindest ein Schaltnetzteil.

Mein FT-897 ist im Vergleich zum FT-817 ein "Material-Monster", also keine Alternative für's Handgepäck, ....hi.

Das VERTEX VX-1210 hat nur KW mit SSB/CW, dafür aber mit optimalen 20W, optionalem Autotuner, ALE, usw. Der "Spass" kostet als Grundgerät ohne irgendwelchen Extras jedoch nur schlappe USD 2.100,- !!

Der IC-7000/IC-706 ist zu teuer und verbraucht selbst bei RX noch ordentlich Strom, also nix mehr mit dem kleinen 12V/7Ah Bleiakku.

Das SGC-2020 wird nicht mehr produziert. Ich habe bereits eines, ...was mir daran nicht gefallen hat, beschreibt schon mein Modifikations-Sheet. Der Quarzofen ist auch selbst für SSB nicht gerade ein Frequenz-Garant.

Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Und um allen Spekulationen vorzubeugen. Oben beschriebener FT-817 war NICHT leistungserhöht und die REV-ALC-Parameter waren deutlich reduziert, sodass selbst bei noch gerade so akzeptablem SWR eine Leistungsreduktion stattgefunden hätte.

Beim "Ich-oszilliere-und-schiesse-die-Treiber-ab-Problem" hilft das alles dennoch nicht. Das habe ich schmerzlich dazugelernt.


73,
Jochen (DG2IAQ)

DM2CDB

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6

Wednesday, February 1st 2006, 8:07am

Hallo Jochen,

bei meinem FT-817 flossen im Schwingungsfall ca. 150 mA. Leider ist so ein Digitalmultimeter in diesem Fall zur Störungssuche viel zu langsam, bis die Bereiche durchgeschaltet sind, ist schon alles vorbei, sprich die Treiber sind im Eimer. Eine Halbleitersicherung ist da auch keine Lösung, sieh Dir mal die Abschaltcharakteristik an.

73 de Gerd, DM2CDB

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dg2iaq

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Wednesday, February 1st 2006, 8:18am

Hallo Gerd.

Danke für die Info. Ich wusste ja gar nicht, dass es Leute gibt, die dieses Schwingungsverhalten sogar noch "obduzieren" !! Hahaha.... Weiter so !!

Da kann sich "Quincy" direkt noch ne Scheibe von abschneiden.

Dann helfen die PFRA-Sicherungen tatsächlich nur bei totalem Kurzschluss und verhindern ein Abbrennen der filligranen Leiterbahnen. Doch das glaube ich nun auch erst, wenn ERFOLGREICH durchgeführt, ...hahaha.


73,
Jochen (DG2IAQ)

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8

Wednesday, February 1st 2006, 8:34am

Hallo Jochen,

ich habe meinen FT-817 als Empfänger gekauft (zu der Zeit hatte ich meine Lizenz noch nicht zurück), d.h. die PA war defekt. Da habe ich halt mal untersucht, wo das Schwingen herkommt, der TX war eh schon defekt. Es war mit der Netzteilspannung prima einzustellen, allerdings nicht lange, hi. Wenn ich über was schreibe, probiere ich das in der Regel auch aus, wozu bin ich HF-Profi.
Wenn Du einen KW-TRX suchst, solltest Du den TEN TEC Argonaut nicht vergessen. Den gibt es ja bei Apello.



73 Gerd, DM2CDB

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