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18%

Ich nehmen nie RIG auf Flugreisen mit.

51%

Ich nehme RIG gerne mit bei Flugreisen.

16%

Ich hatte Probleme mit der Kontrolle auf dem Flughafen.

55%

Die Flughafen-Kontrolle war problemlos!

3%

Nie wieder mit RIG auf Flugreisen

A total of 92 Votes have been submitted.

Anonymous

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1

Tuesday, August 24th 2004, 12:05pm

Langdraht mit Radials abstimmen oder ohne?

Hallo, 817 Gemeinde!

Bei einem kleinen Fieldday am Wochenende habe ich mal wieder den 817 und ein externes kleines L+C Anpassgerät für eine 50 m lange Langdrahtantenne verwendet.

Bisher war ich der Meinung - und hatte auch entsprechende Erfahrungen, dass eine Anpassung an einen Langdraht besonders gut klappt, wenn als "Erde" Radials dienen, die Lambda-Viertel lang sind, passend zur Betriebsfrequenz.

Diesmal wollte das so recht nicht klappen. Dann habe ich als Erde einen richtigen Erdungspflock genommen und den auch noch mit Wasser gegossen. Und siehe da, das eingebaute SWR-Messgerät lieferte Abstimmungen ohne einen einzigen Strich - also bestmöglich.

War meine bisherige Erfahrung so falsch, oder hat das was mit der ungewöhnlich langen Antenne zu tun?

Grüße von dk1vl

Anonymous

Unregistered

2

Wednesday, September 1st 2004, 8:18pm

Langdraht

Hallo,

Du hast instinktiv richtig gehandelt, Langdrahtantennen mit einer Länge > Lambda/4 benötigen keine Radials.

vy 72/73 de Gerd, DM2CDB

DM2CDB

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3

Friday, September 17th 2004, 8:25pm

Langdraht mit Radials

Hallo,

ich hatte einen Aufschrei der Profis erwartet, die Antenne muß natürlich >= Lamda/2 sein. Im Rothammel wird dazu ausgeführt:

"Der erste Hinweis auf Lamda/4-Drähte bei Speiseleitungen zur Unterdrückung von Mantelwellen findet sich schon 1929. Als Gegengewicht und Mantelstromsperre bei einer Vertikalantenne wurde eine horizontale Kreisscheibe mit einem Durchmesser von einer Halbwellenlänge oder eine Anzahl radial angeordneter horizontaler Drähte von jeweils einer Viertelwellenlänge angegeben."

Radials werden also nur bei unsymmetrischen Antennen mit einer Länge von Lamda/4 oder kleiner benötigt, um die Mantelwellen zu unterdrücken.


73 de Gerd, DM2CDB

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dl2fi

Beginner

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4

Monday, September 20th 2004, 11:39am

Re: Langdraht mit Radials

Quoted from ""DM2CDB""

Hallo,

ich hatte einen Aufschrei der Profis erwartet, die Antenne muß natürlich >= Lamda/2 sein. Im Rothammel wird dazu ausgeführt:

"Der erste Hinweis auf Lamda/4-Drähte bei Speiseleitungen zur Unterdrückung von Mantelwellen findet sich schon 1929. Als Gegengewicht und Mantelstromsperre bei einer Vertikalantenne wurde eine horizontale Kreisscheibe mit einem Durchmesser von einer Halbwellenlänge oder eine Anzahl radial angeordneter horizontaler Drähte von jeweils einer Viertelwellenlänge angegeben."

Radials werden also nur bei unsymmetrischen Antennen mit einer Länge von Lamda/4 oder kleiner benötigt, um die Mantelwellen zu unterdrücken.

vy 72/73 de Gerd, DM2CDB

Beinahe getroffen, Gerd :-)
Etwas flexibler ist das ganze schon. Bei Lambda/halbe oder einem vielfachen davon hast du am Ende des Drahtes im Freiraum Strom Null und sehr hohe Spannung (hohen Widerstand) In der Praxis ist man aber immer erdnah so, dass sich ein kleiner Strom über die Endkapazität ausbildet. Der Strom ist aber so gering, dass die Kapazität des Gehäuses gegen Erde in der Regel ausreicht, den Strom zum Gerät zrück zu führen. So lange der Draht also etwa Lambda/2 ist, brauchst du im Prinzip kein Gegengewicht (siehe z.B. Fuchsantenne, Zepp usw.)
Das Gegenteil ist bei Lambda/4 oder ungeradzahligen vielfachen davon der Fall. Auf dem Lambda/4 Draht kann sich nur eine viertel Wellenlänge ausbilden. An dieser Stelle ist also der höchst mögliche Strom und der muss irgendwie zurück zum Generator. Irgendwie heist bei uns Funkamateuren meist, er muss sich durch den Erdboden bzw. ein einzelnes Radial quälen. Das führt dann dazu, dass der Erdwiderstand (Verlustwiderstand) im Verhältnis zum Strahlungswiderstand( Arbeitswiderstand) schlecht ist, und der Wirkungsgrad der Antenne sinkt. Bei verkürzten Monopolen muss man daher darauf achten, dass man nicht auf eine Lambda/4 Resonanz, sondern auf eine Lambda/2 Resonanz verkürzt. bei der MW ist das im Prinzip ganz richtig gemacht, sie kommt dann (und nur dann!!!!) ohne Radial aus, wenn sie direkt am Gerät befestigt ist. Setzt man sie vom Gerät ab, dann braucht sie Radials, die Sache wird aber recht unübersichtlich, weil das dazwischen geschaltete Koaxkabel mit in das System eingeht und bei ungünstiger Länge selbst zum Strahler wird was eine vernüftige Einstellung der MW fast unmöglich macht. Die einzige Abhilfe, die ich mir vorstellen kann ist, das Koax zwischen MW und Gerät an beiden Enden über Mantelwellensperren abzublocken.

73 de Peter, DL2FI