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18%

Ich nehmen nie RIG auf Flugreisen mit.

51%

Ich nehme RIG gerne mit bei Flugreisen.

16%

Ich hatte Probleme mit der Kontrolle auf dem Flughafen.

55%

Die Flughafen-Kontrolle war problemlos!

3%

Nie wieder mit RIG auf Flugreisen

A total of 92 Votes have been submitted.

DM2CDB

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1

Tuesday, February 1st 2005, 8:27pm

Automatischer Mini-Tuner SGC SG-211

Hallo,

in der Zeitschrift Funk, H2, 2005, S. 48-49 ist ein Testbericht zum SG-211 erschienen, der meine Ausführungen zu diesem Gerät ergänzt. Nach den Ausführungen hat der Tuner Probleme mit Koax-gespeisten Antennen. Hier zeigte der eingebaute Tuner des IC-703 bessere Ergebnisse, obwohl dessen Abstimmbereich nur bis zu einem SWR von 3 reicht.

Der Testbericht ist noch nicht als PDF-Datei verfügbar, da die Zeitschrift ja noch am Kiosk erhältlich ist. Kaufinteressenten sollten sich auf jeden Fall die Zeitschrift mit dem Testbericht beschaffen, damit es im Nachhinein kein böses Erwachen gibt.


73 de Gerd, DM2CDB

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DC4LO

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2

Wednesday, February 2nd 2005, 5:25pm

Hallo Gerd,
da es sich um einen symetrischen Tuner handelt, macht es wenig Sinn, diesen nicht direkt an einem Dipol in einem wasserdichten Gehäuse zu plazieren. Der Test mit dem Dipol von Annecke am Ende des Tests verlief positiv. Wenn man 90 von 100 Watt über das Koaxkabel verheizen möchte, kann man das tun. Eine Anwendung direkt am Dipol sorgt für wenig Verluste und mehr abgestrahlter Sendeleistung. Auch eine Hühnerleiter zum Dipol ist verlustbehaftet, was man bei einer Anbringung am Dipol vermeiden kann.

Man muß auch bedenken, dass man mit einem Langdraht wegen der HF-Erde noch viel mehr Draht braucht. Warum nicht einfach, wenn es auch kompliziert mit viel BCI und TVI geht.

Viele Grüße
Gerhard

DM2CDB

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3

Wednesday, February 2nd 2005, 7:57pm

Automatischer Mini-Tuner SG-211

Hallo Gerhard,

der Hersteller bezeichnet den SG-211 als wasserdicht, siehe Handbuch im Downloadbereich, der Testbericht spricht von Schönwetterbetrieb. Der vom Hersteller angegebene Temperaturbereich reicht von -30 Grad Celsius bis +60 Grad Celsius, ob das wohl die Batterien wissen.

Der SG-211 ist kein symmetrischer Tuner, er arbeitet unsymmetrisch und hat am Ausgang einen Symmetrierübertrager. Ob dieser Übertrager ein Spannungs- oder Strombalun ist, ist mir nicht bekannt.

Durch entsprechende Beschaltung des Ausgangs kann man sowohl unsymmetrische wie symmetrische Antennen anpassen. Über den Sinn oder Unsinn der jeweiligen Beschaltung brauchen wir nicht zu diskutieren, ich verdiene mein Geld mit dem Betrieb von Leistungssendern. Die Natur ist nun mal symmetrisch und alles andere ist nur ein Krampf, um diese Tatsache zu kompensieren.

Ziel meines Artikels war die Vorstellung eines neuen ATU und der Verweis darauf, dass nicht alle Angabe des Herstellers auch in der Praxis bestätigt werden konnten.



73 de Gerd, DM2CDB

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DC4LO

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4

Thursday, February 3rd 2005, 5:10am

Hallo Gerd,
der Balun ist am Eingang plaziert. Die Anleitung mit Schltbild ist hier:
http://www.sgcworld.com/Newsletter/Dec03/SG211.htm

Wähle in dieser Beschreibung "ZIP File" aus und siehe selbst.

Viele Grüße
Gerhard

dg2iaq

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5

Thursday, February 3rd 2005, 12:15pm

Hallo Gerhard.

Das ist nicht ganz richtig. Der SG-211 ist in der Tat ein UNSYMMETRISCHER TUNER, der nur über EXTERNE Beschaltung zu einem (nennen wir's mal) pseudo-symmetrischen Tuner (..für Werbezwecke immer gut !! Hi.) umgebaut wird.

Das was Du meinst sind die Kopplungstransformatoren für die FWD/REV/IMPD/PHASE-Detektoren.

Lt. Handbuch wird die AUSGANGSBUCHSE entsprechend beschaltet, je nachdem ob man einen symmetrischen oder unsymmetrischen Ausgang haben will.

Hierzu haben die SGC-Techniker die Masse der Anpass-Schaltung von der Gehäusemasse GETRENNT (im Gegensatz zu allen rein unsymmetrischen SGC-Tunern zuvor). Je nach EXTERNER Beschaltung wird diese "hochgenommene Anpass-Schaltungsmasse" auf den zweiten Dipolschenkel gegeben.

Und wie Gerd hier schon richtig erwähnte, ...ein SYMMETRISCHER Tuner ist das deshalb noch lange nicht ! Denn hier müssten FÜR BEIDE DIPOLSCHENKEL die gleichen Anpasselemente vorhanden sein. Eben symmetrisch.

Nichts desto trotz wird der SG-211 dennoch seinen Zweck erfüllen. Hi.


73,
Jochen --DG2IAQ--

DM2CDB

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6

Thursday, February 3rd 2005, 8:44pm

ATU SG-211

Hallo Gerhard,

besten Dank für Deinen kritischen Beitrag. Habe mir heute noch mal meinen eigenen Download auf www.817-onair.de angesehen. Mir war entfallen, dass auch ein Schaltbild im Manual war.

Am Eingang ist kein Balun, sondern ein Eingangstrafo, z.B. 1:4. Damit kann man bei gleicher Kapazitätsvariation den zulässigen Z-Bereich ebenfalls vervierfachen. Daher stammt der vergleichsweise große Z-Bereich und gleichzeitig das Problem mit den Koaxkabelantennen, denn die Eingangsimpedanz des Anpassgliedes beträgt in diesem Fall nicht 50 Ohm sondern 200 Ohm. Der Tuner muss also den Widerstand wieder verkleinern und scheint damit Probleme zu haben.

Der Tuner selber arbeitet mit einem L-C-Glied unsymmetrisch. Bei einem symmetrischen Tuner gibt es in beiden Längstzweigen L-Glieder, hier ist das untere Glied aber ein Draht. Ich hoffe, nun sind alle Klarheiten beseitigt.


73 de Gerd, DM2CDB

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DC4LO

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7

Thursday, February 3rd 2005, 10:35pm

Hallo Jochen und Gerd,
es tut mir leid, daß ich nochmals antworte. Schon mal was von Cosinus-Phi gehört???

Dieser Tuner ist am Eingang von 50 Ohm mit Balun auf 25 Ohm herunter transformiert auf symetrisch. Das ist und bleibt Ingeneurskunst. L1/C7 sollen hinter dem Balun die Abstimmung (Impedanz) für niedrige Bänder verbessern. Das ist jetzt keine Technik, die von OM Bemmerer verwendet wurde, sieht man an dem Preis. 660 Teuro + 25 poliges Kabel sind zwischen der Bedieneinheit und der manuellen Kontrolleinheit erforderlich. Das Teil kann nur weniger Leisung ab, aber dafür können wir 3,5 mal soviel davon anschaffen.

Besagtes Gerät schiftet genauso den indukiven, sowie kapazitiven Anteil hin, sodaß die Antenne wie ein Schwingkreis schwingt. Der Unterschied wird nur darin liegen, dass bei einer Brücke gen Masse andere Kombinationen geschaltet werden. Schönen Abend noch.

Zur Bemerkung: Alle L's liegen links, alle C's rechts um 180 Grad in der Phase versetzt und wenn sie sich genau auf 90 Grad gegeneinander treffen, ist der "Dipol" zu lang oder zu kurz, immer resonant mit guter Stehwelle angepaßt. Ich glaube an kein "Teufelszeug".

Deswegen sollte man verstehen, dass dieser Tuner auch symetrisch wirkt, genauso gut wie einer, wo zwischen den Spulen symetrisch mit C's geschaltet wird. Das Endergebnis bleibt für beide gleich, um Dipolhälften anzupassen. Vermutlich ist diese Kombination sogar besser, da weniger L-Verluste auftreten, da man nicht beides doppelt verwendet.

Viele Grüße
Gerhard

DM2CDB

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8

Friday, February 4th 2005, 3:17pm

ATU SG-211

Hallo Gerhard,

hier über Netzwerktheorie zu streiten, führt zu nichts. Ich denke, Jürgen hat mit dem Ausdruck "Pseudo-symmetrisch" schon alles ausgedrückt, was zu sagen war. Bei einem LC-Tuner gibt es keine Resonanz, hier werden Impedanzen transformiert. Der Tuner ist je nach Schaltung ein Hochpass oder Tiefpass. Eine Antenne funktioniert auch, wenn sie nicht in Resonanz ist.

Der Tuner von OM Bemmerer ist in der Tat ein echter symmetrischer Tuner. Ich finde das Gerät nicht schlecht, leider ist es in der Leistung und dadurch bedingt auch im Preis für QRP überdimensioniert. Die Steuerung ist nicht unbedingt das modernste, hat aber den Vorteil, dass keine HF-Einstrahlung durch einen Mikrokontroller erfolgen kann.

Zu symmetrischen Tunern gibt es in der Funk H.1 und 2, 2005 sehr interessante Ausführungen mit Schaltung.


73 de Gerd, DM2CDB

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